"Ich arbeite angetrieben von Lust, angetrieben von der Notwendigkeit. Das ist ein Drang, ein Muss", hat der Schweizer Bildhauer Bernhard Luginbühl einmal in einem Gespräch formuliert.  ...

[...] Getragen von Witz, teilweise auch schon von Ironie hat er Arbeiten geschaffen, die zu den besten des 20. Jahrhunderts gehören und die weit in das unsrige wirken. Er setzt mit seiner Skulptur ein zeitgenössisches Zeichen. Der Künstler will mit den tonnenschweren Metallassemblagen durch die Zuordnung und Gestaltung der Fundstücke die Masse auflösen und den Raum durchdringen, ja letztlich auch den Umraum einbeziehen. Gleichzeitig betont er das Volumen und die Körperhaftigkeit. Dabei baut er die einzelnen Arbeiten wuchtig und massig einerseits, zierlich und feingliedrig andererseits und erreicht eine Spannung, die jeden erreichte, der sich auf Bernhard Luginbühls Werk einlässt. ....

[...] Der Werkstoff fordert ihn heraus, [...] Er ist souverän in der eigenen Formsprache. Bei seiner Figurenwelt stimmen Form und Inhalt überein, sie nehmen den Dialog mit dem Raum und den Mitmenschen auf. ....

[...] Wie glücklich die Zwiesprache zwischen den Plastiken Luginbühls und dem außergewöhnlichen Stadtbild Bambergs ist, zeigt sich beispielsweise am Schönleinsplatz, an der Konzert- und Kongresshalle oder auch an der Universität. Besondere Bestätigung erfährt man im Garten der Villa Concordia.

[...] "Luginbühls Konzeption erstrebt das offene Kunstwerk, das die Vielfalt unserer Welt widerspiegelt und so die vielfältigsten Assoziationen auslöst. (W. Schmied)"

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